BannerTeil1TKD2010IIIZur Webseite des Kwon-Jae-Hwa Taekwon-Do Verbandes

TAEKWON-DO

SPORTKIDS

2010

Die Übungen und Techniken des Taekwon-Do trainieren den gesamten Körper und haben somit einen nicht zu unterschätzenden gesundheitlichen Wert.

Körperliche Leistungsfähigkeit

- Kraft
- Schnelligkeit
- Beweglichkeit
- Koordination
- Reaktion
- Durchhaltevermögen
- Atemtechnik

 

Gesundheitsaspekt
Ein trainierter Körper ist neben einem höheren Leistungsniveau auch widerstandsfähiger gegenüber Verletzungen und Krankheiten. Was wiederum zu einer besseren Lebensqualität und einer „gesunden“ Ausstrahlung führt.

Bezeichnend für das Taekwon-Do ist eine flexible (sehr dehnbare) Muskulatur des gesamten Körpers, die schnelle, extreme Bewegungen ermöglicht, ohne daß Verletzungen auftreten. Die Vielzahl an unterschiedlichen Techniken führt dazu, daß der gesamte Körper gymnastisiert wird und somit auch Muskeln des Körpers in Bewegung kommen, die bei der normalen Alltagsbewegung vernachlässigt werden. 

Besonders wichtig für die Gesundheit ist der Aufbau einer starken Bauch- und Rückenmuskulatur, wie dies durch das Taekwon-Do geschieht. Bauch- und Rückenmuskeln straffen den Körper und beugen Haltungsschäden vor. In engem Zusammenhang mit der Köperhaltung steht auch die Atmung. Lange tiefe Atemzüge, die durch den ganzen Körper „fließen“ helfen Verspannungen zu lösen und zur Ruhe zu kommen.

Verletzungen
Immer wieder wird man mit der irrigen Meinung konfrontiert, daß Kampfsport sehr verletzungsanfällig sei, da ja aufeinander eingeprügelt wird. Zuerst muß erst einmal klargestellt werden, daß es nicht nur einen Kampfsport, sondern derer viele gibt. Vollkontakt oder Boxen ist auf Dauer sicherlich nicht gesund und Verletzungen werden in Kauf genommen. Das Traditionelle Taekwon-Do hingegen verlangt ein Abstoppen der Techniken - es wird also ohne Kontakt geübt. Dies erfordert eine sehr große Körperkontrolle vom Übenden. Darum ist der freie Kampf nur den höheren Gürtelgraden vorbehalten.
Durch den Verzicht auf Kontakt ist die Verletzungsgefahr im Taekwon-Do erheblich reduziert.

Selbstverteidigung (Hosinsul)
Als Kampfkunst dient das Erlernen von Taekwon-Do auch dem Schutz gegen Angreifer.
Einen 100 % Sicherheitsschutz gibt es gegen Angreifer jedoch nie. Man kann lediglich seine Chancen erhöhen aus einem Konflikt siegreich und unverletzt hervorzugehen. Die beste Variante des Eigenschutzes ist es immer noch Gefahren zu meiden und es bei Konflikten nicht zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen zu lassen.

Das Übungsprogramm des Taekwon-Do umfasst:

- Gymnastik
- Formenlaufen (Hyong)
- Gruppenübungen
- Partnerübungen
- Freikampf

Aus den Übungen resultiert als Ergebnis der Bruchtest (als Gradmesser der erlernten Technik) und die Selbstverteidigung (als Möglichkeit sich gegen Angriffe zu wehren)

So ist die Synthese des Taekwon-Do im körperlichen Bereich: Gesundheit und das Beherrschen einer effektiven Selbstverteidigungskunst.
Gesundheit und Selbstverteidigung

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